News zu PC-Spielen und Hardware.

PC (Hardware & Software)

Apple legt Termin für WWDC 2011 fest

Wie jedes Jahr findet auch 2011 wieder eine Worldwide Developers Conference (WWDC) von Apple statt – dieses mal vom 06. bis zum 10. Juni in San Francisco. Apple gibt auf der WWDC Informationen rund um die Entwicklung und Zukunft seiner Systeme iOS und Mac OS X preis. Zusätzlich wurde in den letzten vier Jahren immer ein iPhone vorgestellt. Themen sind ebenso die Entwicklung von „Mac OS X“-Anwendungen, die Anzahl an verkauften Produkten oder auch neue Software.

WWDC_2011

Auf Grund des Jahresrhythmus bezüglich der Vorstellung neuer iPhones wird auch dieses Jahr wieder die Präsentation der neuen iPhone-Generation erwartet. Registrierte Entwickler können sich für 1.599 US-Dollar ein Ticket kaufen und an der Konferenz teilnehmen.


Apple iPad 2 – Lange Wartezeiten

Rein theoretisch ist das iPad 2 von Apple seit dem 25. März auch in Deutschland erhältlich, doch in der Praxis sieht es leider anders aus. Im Einzelhandel war das iPad 2 praktisch schon zum Verkaufsstart ausverkauft.

Apple iPad 2Im Online-Shop von Apple brauchten Interessenten aufgrund der durch den Andrang überlasteten Server erstmal Glück, das iPad 2 überhaupt bestellen zu können. Selbst bei einer erfolgreichen Bestellung müssen Käufer nun allerdings mindestens drei Wochen warten, bevor sie das neue Apple-Tablet tatsächlich in den Händen halten dürfen. Aufgrund der Katastrophe in Japan wird vermutet, dass es bei der Produktion des Tablets zu weiteren Verzögerungen kommen könnte.




Offizieller Release des Internet Explorer 9

Ab Montag, dem 14. März 2011, steht der Internet Explorer 9 von Microsoft offiziell zum Download bereit. Vor vier Wochen wurde ein letzter Release Candidate veröffentlicht, wobei größere Unterschiede wohl nicht mehr zu erwarten sind.

Internet Explorer 9

Microsoft erhofft sich mit dem Internet Explorer 9 wieder einen konkurrenzfähigen Browser am Markt platzieren zu können. Dies soll durch die HTML5-Unterstützung, einer optimierten JavaScript-Implementierung, CSS3-Erweiterungen sowie echter SVG-Unterstützung garantiert werden. Zusätzlich soll der Browser ein  Farbmanagement über das Windows Color System und 2D-Grafikbeschleunigung per Direct2D bieten. Eine Wiedergabe von H.264-kodierten Videos, die mithilfe des Video-Tags von HTML5 eingebettet werden, ist ebenfalls möglich, wobei  die WebM-Unterstützung durch Plugins ermöglicht wird.


Flash auf iPad und iPhone durch Adobe Wallaby

Adobe WallabyFlash-Spiele und Anwendungen auf dem iPhone oder iPad? Bisher schwierig und für die Masse gar nicht umsetzbar. Doch nun hat Adobe eine Umwandlungs-Software mit dem Namen Wallaby veröffentlicht, welche die Dateien in den Web-Standard HTML5 konvertieren. Einfach zu bedienen ist die neue Adobe-Software dank „Drag & Drop“ auch, denn Wallaby erstellt danach den kompletten HTML5-Code automatisch.

Bisher existiert nur eine experimentelle Wallaby-Version, welche noch längst nicht alle geplanten Features unterstützt, denn Flash-Dateien sind sehr komplex. Auch ist eine Konvertierung nicht immer möglich, da einige Flash-Professional-Features in HTML5 einfach nicht existieren.

Dennoch geht Wallaby in die richtige Richtung. Das Ressourcen verschlingende und nicht unbedingt für sein hohes Sicherheitslevel bekannte Flash hat die besten Zeiten schon hinter sich, weshalb Adobe nun eine gute Möglichkeit für Flashprogrammier bietet, eine Verbindung zu HTML5 zu erstellen.


Microsoft-Kampagne gegen Internet Explorer 6

Vor rund 10 Jahren, am 27. August 2001, brachte Microsoft Windows XP auf den Markt. Als Standardbrowser bei dem Betriebssystem kam der im gleichen Jahr vorgestellte Internet Explorer 6 zum Einsatz, welcher sich seinerzeit durch verbesserte CSS1-Funktionen und SMIL-2.0-Unterstützung auszeichnete. Im Laufe der letzten zehn Jahre hat sich in Sachen Web-Standards einiges getan, die neunte Version des Internet Explorer mit Unterstützung für HTML5 und CSS3 steht kurz bevor. Doch dies ändert nichts an der Verbreitung des Internet Explorer 6, gerade in Unternehmen mit etwas älteren Betriebssystemen und auf dem Browser basierenden Programmen werkelt seit Jahren der IE6 – dies möchte nun sogar Microsoft selbst ändern.

Internet Explorer 6 Countdown

Das Redmonder Unternehmen rief die Seite IE6 Countdown ins Leben, welche den Untertitel „Moving the world off Internet Explorer 6“ trägt. Daraus geht hervor, dass aktuell weltweit 12 Prozent der Internetbesucher den IE6 verwenden, was einem Minus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Eine Weltkarte stellt die aktuelle Verbreitung des betagten Browsers dar, am häufigsten kommt dieser in China zum Einsatz, über 34 Prozent der chinesischen User setzen auf die sechste Version des Internet Explorers. Deutschland liegt mit 2,9 Prozent im Mittelfeld. Die skandinavischen Länder Norwegen und Finnland führen die Statistik mit 0,7 bzw. 0,9 Prozent an. Zahlreiche Internetseiten, wie YouTube oder Google Docs verweigern Besuchern mit Internet Explorer 6 seit rund einem Jahr den Dienst – Zeit also auch für die letzten Benutzer des IE 6 umzusteigen auf zeitgemäße Browser.


iPad 2 und iOS 4.3 von Apple vorgestellt

Wie neulich schon sehr präzise vermutet, hat Apple heute das neue iPad 2 und iOS 4.3 präsentiert. Die bereits im Vorfeld durchgesickerten Informationen zur Hardwareausstattung wurden allerdings nur teilweise bestätigt. Das 9,7 Zoll große IPS-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung bietet wie das erste iPad eine Auflösung von 1.024 × 768 Pixel Bildpunkten. Ein Retina-Display, wie es im iPhone 4 zum Einsatz kommt, ist es also nicht geworden. Für ausreichend Rechenpower ist gesorgt, da Apple einen A5-Prozessor mit zwei Kernen und 1 GHz Taktfrequenz verbaut. Dieser habe eine bis zu doppelt so hohe Rechenleistung und biete eine bis zu neunmal so hohe Grafikleistung wie der A4-Prozessor des ersten iPads. Intels Thunderbolt-Technologie wurde entgegen anderslautender Gerüchte aber nicht in das iPad 2 integriert.

Apple iPad 2

Das Design des Tablets wurde ebenfalls überarbeiten. Es ist nun ein Drittel dünner und mit 8,8 Millimeter Dicke sogar schlanker als das iPhone 4. Dadurch konnte auch das Gewicht des iPad 2 auf nur noch 601 (WiFi) bzw. 613 Gramm (WiFi + 3G) gesenkt werden. Zusätzlich zur schwarzen Version wird es von Anfang an auch eine weiße Version des iPad 2 geben, die sich technisch nicht unterscheidet.War im ersten iPad nur eine Kamera verbaut, verfügt das neue Modell sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite über eine Kamera. Die für FaceTime-Gespräche vorgesehene Kamera auf der Vorderseite unterstützt VGA-Auflösung, während mit dem rückseitigen Modell Videos in 720p aufgenommen werden können. Zur Ausgabe von Bildmaterial verfügt das Tablet über einen optionalen HDMI-Adapter, mit dem sich der Bildschirminhalt auf den Fernseher spiegeln lässt. Dabei kann auch der Akku aufgeladen werden. Bereits vom iPhone und dem iPod touch bekannt ist das Gyroskop, das nun auch im iPad 2 eingesetzt wird.

Apple iPad 2

An der Akkulaufzeit hat sich trotz der schnelleren Hardware nichts geändert, sie soll weiterhin zehn Stunden betragen. Im Standby soll das iPad 2 sogar einen Monat durchhalten. Auch die Preisstruktur und die Speicherkapazitäten hat Apple beibehalten. Das heißt, dass es Versionen mit 16, 32 und 64 GB Speicherplatz gibt, die wahlweise mit oder ohne 3G-Unterstützung – neuerdings inklusive HSUPA – erhältlich sein werden. In den USA wird das iPad 2 ab dem 11. März ausgeliefert. Zwei Wochen später, am 25. März, sind dann Deutschland und weitere Länder an der Reihe.

Apple iPad 2 Preise

Auch für den Schutz des Displays hat sich Apple eine elegante Lösung einfallen lassen. Die klappbaren Smart Cover aus Polyurethan oder Leder sind innen mit einer Microfaser zur Reinigung des Bildschirms ausgestattet und werden durch Magneten positioniert und am Gehäuse befestigt. Klappt man es auf, wird das iPad 2 aus dem Schlafzustand geholt. Schließt man es, wird es wieder in den Ruhezustand versetzt. Es dient darüber hinaus auch als Ständer für das Tablet. Im Lieferumfang sind die in jeweils fünf Farben erhältlichen Smart Cover allerdings nicht enthalten, sie müssen für 39 (Polyurethan) bzw. 69 US-Dollar (Leder) separat erworben werden.

Apple iPad 2

Als Betriebssystem kommt Apples neues iOS 4.3 zum Einsatz, das ab dem 11. März als kostenloser Download auch für iPad, iPhone 4, iPhone 3GS und iPod touch der 3. und 4. Generation zur Verfügung steht. Es bringt unter anderem einen deutlich schnelleres Safari mit der Nitro genannten JavaScript-Engine, iTunes Home Sharing zur Verteilung von Inhalten über WiFi sowie Verbesserungen für AirPlay mit sich. FaceTime fürs iPad erlaubt die Kommunikation zwischen iPads, iPhone/iPod touch und Mac. Wie man es vom iPhone 4 kennt, kann man dabei zwischen den beiden Kameras wechseln. Zudem enthält die neue Betriebssystem-Version Photo Booth.

Apple iPad 2


Gaikai – Jetzt kostenlos spielen

Gaikai, ein Streaming-Dienst, präsentiert erstmals eine frei zugängliche Version seine Cloud Gaming-Technologie. In Zusammenarbeit mit Electronic Arts hat Gaikai Demo-Versionen zu den Spielen Dead Space 2 , Mass Effect 2 , Die Sims 3, Spore und Second Life veröffentlicht. Zum Spielen wird lediglich ein Browser mit installierem Flash-Player und Java-Support sowie eine ausreichende Bandbreite für den Stream benötigt.

Bei ersten Tests habe ich keine merkbaren Verzögerungen registriert. Die Latenzzeit über Gaikai unterscheidet sich nicht merklich von lokal installierten Titeln. Allerdings hat das System noch Schwächen bei der Darstellung. So spielen sich die Demos teilweise ruckelig mit Aussetzern bei der Framerate. Zudem werden die Spiele im veralteten Bildformat 4:3 dargestellt und laufen nicht mit den höchsten Auflösungen und Detailgraden.

Als erste Demo-Version ist Gaikai aber auch in der aktuellen Version durchaus beeindruckend und zeigt das Potential von Cloud Gaming auf. Ob sich Spiele-Streaming auf breiter Front durchsetzen kann, bleibt dennoch abzuwarten. „Ich denke die Aussage an die Publisher und Händler ist klar: Spieler lieben Screenshots, Spieler lieben Trailer aber am meisten lieben Sie es die Spiele selbst anzutesten. Und wir lassen die Leute die Spiele einfach ausprobieren und ich möchte an den Punkt gelangen, an dem man einfach jedes Spiel antesten kann – ohne Aufwand, ohne Download, Installation, Patches und dem ganzen Drumherum.“, sagt Mitarbeiter Perry über Gaikai.

„Wir stellen uns das so ähnlich wie bei Youtube vor. Anstatt nur ein Portal zu bauen auf dem man sich Videos ansehen kann, haben sie die Möglichkeit geschaffen, die Videos im gesamten Web einzubinden. Wir machen das Gleiche mit Spielen: Wenn man den Test zu einem Spiel liest kann man auf der gleichen Seite auch sofort den Titel antesten.“

Die weitere Entwicklung und Etablierung des Streaming-Dienstes bleibt spannend und mit den veröffentlichten Demos kann sich fortan jeder selbst ein Bild machen.

Gaikai selbst testen:


Apple MacBook Pro: Drei neue Modelle

Apple hat heute die überarbeitete MacBook-Pro-Familie vorgestellt. Zu den wichtigsten Änderungen gehören der Einsatz von Intels „Sandy Bridge“-Prozessoren der i5- und i7-Reihe, AMDs Grafikchips sowie Intels „Light Peak“-Technik, deren offizielle Bezeichnung nun „Thunderbolt“ lautet. Wie bisher gibt es drei verschiedene Modelle, die sich in erster Linie in der Größe des Displays unterschieden. Das Einsteigmodell mit 13 Zoll gibt es wahlweise mit einem 2,3 Gigahertz schnellen i5- oder 2,7 Gigahertz schnellen i7-Zweikern-Prozessor. Begnügen muss man sich hier mit der integrierten Grafiklösung sowie einer Display-Auflösung von 1.280 × 800 Pixeln.

Apple MacBook Pro

Bei den 15- und 17-Zoll Modellen setzt Apple komplett auf Quad-Core-Prozessoren der i7-Familie. Der kleinste Prozessor leistet hier 2,0, der größte 2,3 GHz. Zusätzlich zur integrierten Grafik stehen hier auch dedizierte Chips von AMD zur Verfügung, bei den Vorgängern war noch Nvidia der Lieferant. Die kleine Variante des 15-Zoll-Modells verfügt über einen Radeon-HD-6490M-Chip mit 256 Megabyte Speicher, die größere sowie das 17-Zoll-Modell über einen 6750M-Chip mit einem Gigabyte Speicher. Je nach Anforderung soll automatisch zwischen den beiden Grafiklösungen umgeschaltet werden. Beim 15-Zoll-Modell kann zwischen zwei verschiedenen Auflösungen gewählt werden, wie auch bei der größeren 17er-Variante hat man die Wahl zwischen spiegelnden und matten Displays.

Apple MacBook ProApple MacBook ProApple MacBook Pro

Die Akkus sollen jeweils Laufzeiten von etwa sieben Stunden gewährleisten und sind Apple-typisch fest verbaut. Die Preise beginnen wie bisher bei 1.149 Euro für das kleinste 13-Zoll-Modell und 1.749 Euro für ein Gerät mit 15 Zoll. Lediglich bei der 17-Zoll-Variante hat Apple den Einstiegspreis angehoben, statt bislang 2.249 muss man nun 2.499 Euro bezahlen. Der Onlineshop von Apple spricht von 1 bis 2 Geschäftstagen bis zum Versand der Modelle.

Apple MacBook Pro Spezifikationen