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Motorolas Tablet Xoom

Auch Motorola stellte auf dem Mobile World Congress in Barcelona ein Tablet vor. Auch wenn das Unternehmen vergleichsweise spät auf den Tablet-Zug aufgesprungen ist, kann sich das Ergebnis bisher sehen lassen.

Motorola XoomDies spiegelt sich auch in der Ausstattung wider: Das Xoom verfügt über 10,1 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.280 × 800 Pixeln sowie Nvidias Tegra-2-SoC mit zwei ARM-Cortex-A9-Kernen mit jeweils einem Gigahertz. Oberflächentechnisch wird in den USA wohl ein pures Honeycomb zum Einsatz kommen; in Europa soll die Motorola UI Moto Blur drübergelegt werden. Neben einem ein Gigabyte großen Arbeitsspeicher – der interne Speicher umfasst 32 Gigabyte – bringt das Xoom außerdem zwei Kameras mit: auf der Vorderseite mit einem Megapixel, auf der Rückseite mit fünf Megapixeln sowie der Fähigkeit, Videos mit 1.280 × 720 Pixeln aufzuzeichnen.

Motorola XoomVideos können per WLAN (DLNA-Zertifizierung) oder HDMI-Schnittstelle an andere Bildschirme weitergereicht werden. An Datenverbindungen stehen außer WLAN und Bluetooth noch UMTS und LTE zur Verfügung. Letzteres soll im zweiten Quartal als Upgrade nachgereicht werden. Über welche Kapazität der Akku verfügt, ist nicht bekannt. Laut Motorola soll das Xoom bis zu rund zehn Stunden lang Videos wiedergeben können. Zu den Preisen hält man sich bisher bedeckt, vermutet wird ein Preis von 800 US-Dollar. Damit würde Motorola dem derzeitigen Trend hin zu teureren Geräten folgen. Dabei handelt es sich wohl um die UMTS-Variante, denn eine separate „WLAN-Only“-Ausgabe soll es wohl nicht geben. Der Start-Zeitraum für Europa scheint allerdings in etwa zu stehen: Das Xoom soll noch im zweiten Quartal in Deutschland erhältlich sein.

Allerdings leidet das Tablet unter den gleichen Schwachstellen wie auch die Tablets anderer Hersteller. Ob Samsung, LG, HTC oder eben Motorola: Glossy-Displays mit extremer Anfälligkeit in puncto Fingerabdrücken liegen von Herstellerseite auch bei Tablets voll im Trend. Bleibt abzuwarten, ob sich die Hersteller dieser scheinbar letzten Schwachstelle bis zum Release widmen.

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HTC stellt Tablet Flyer vor

HTC präsentierte ebenfalls auf dem Mobile World Congress wie vorab vermutet ein eigenes Tablet mit der Bezeichnung Flyer. Das Gerät wiegt 415 Gramm und misst bei 7 Zoll TFT-Display-Diagonale (Auflösung: 1.024 × 600) 195 × 122 × 13,2 mm. Außerdem spendiert HTC dem Gerät einen 1.5 GHz schnellen Single-Core-Prozessor von Qualcomm (MSM 8255), 1 GByte Arbeitsspeicher, 32 GByte Flash-Speicher, HSDPA und WLAN nach Draft-n, eine nicht näher spezifizierte Laufzeit von 6 Stunden sowie 4.000 mAh Akkukapazität. In Sachen Kameras verbaut HTC an der Rückseite 5 MP inklusive LED-Blitz sowie eine 1,3-MP-Kamera an der Vorderseite. Oberflächentechnisch kommt eine angepasste Version der HTC Sense UI auf Android 2.4 zum Einsatz, wobei angeblich 3.0 (Honeycomb) nachgeliefert werden soll.

HTC-Flyer-Tablet

Zu den besagten Anpassungen sind neben einer Darstellung der verfügbaren Widgets in einem neuen 3D Rondell die neue „Scribe“-Technologie sowie Timemark zu zählen: Scribe erweitert die Bedienung per Fingerberührung um jene mit einem digitalen Stift, sodass beispielsweise Links direkt verschickt oder Textpassagen und Notizen mit einer Audiodatei (Timemark) zum erneuten Anhören verknüpft werden können. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 699 Euro, wobei möglicherweise unterschiedliche Versionen – beispielsweise mit WLAN und / oder UMTS – erhältlich sein werden. Das Flyer soll noch im zweiten Quartal 2011 erhältlich sein.


Samsung Galaxy Tab 10.1

Direkt vom Mobile World Congress 2011 in Barcelona gibt es Neuigkeiten zum Samsung Galaxy Tab 10.1. Das überarbeitete Galaxy Tab macht im Rahmen eines ersten, oberflächlichen Kontakts grundsätzlich einen sehr soliden Eindruck. Die Verarbeitung und die Materialwahl können überzeugen; gleiches gilt für die Darstellung von Android Honeycomb in 1.280 × 800 auf einem „Plane to Line Switching“-Display, das laut Samsung gegenüber einem IPS-Panel Vorteile in puncto Geschwindigkeit mitbringen soll.Samsung-Galaxy-Tab-10

Die Nvidias Tegra 2 geschuldete flotte Arbeitsgeschwindigkeit wirkte bei dem noch nicht ganz fertigen Vorserien-Gerät vielversprechend (siehe Video). Inwieweit das Gerät tatsächlich im Alltag und hier insbesondere video- und soundtechnisch überzeugen kann, werden allerdings erste Tests zeigen müssen. Funktechnisch ist es allerdings bestens ausgestattet. So finden sich im Galaxy Tab 10.1 WLAN, Bluetooth und ein HSPA+-Modem ein, das Downloadraten von bis zu 21 MBit/s ermöglicht. Für gesteigerte Eingabevielfalt verbaut Samsung ein Kipp- sowie Beschleunigungssensor. Weiterhin befinden sich an der Rückseite eine 8-Megapixel-Kamera und ein LED-Blitz sowie an der Front eine 2-Megapixel-Kamera für Videotelefonie.

Samsung-Galaxy-Tab-10.1-Specs

Das Galaxy Tab 10.1 soll ab März zunächst über Vodafone verfügbar sein. Als Preis für die freie Variante sind derzeit 700 bis 800 Euro im Umlauf, wobei in dieser Hinsicht noch nichts offiziell bestätigt wurde.


Galaxy Tab 2 mit Super-AMOLED-Display?

Derzeit kursieren aus verschiedenen Quellen die vermutlichen System-Spezifikationen des Samsung Galaxy Tab 2 im Netz. Demnach soll der Nachfolger des erfolgreichen Galaxy Tab beim Display auf die hauseigene Super-AMOLED-Technik setzen. Die Diagonale wird wohl auch bei der zweiten Version des Samsung-Tablets sieben Zoll betragen, dafür soll die Auflösung auf 2.048 × 1.200 Pixel gesteigert werden. Wie auch Motorola beim Xoom wird höchstwahrscheinlich Nvidias Tegra-2-SoC mit zwei Kernen und einer Taktrate von einem Gigahertz zum Einsatz kommen.

Samsung Galaxy Tab 2

Ebenfalls äußerst wahrscheinlich ist die vermutete Speichergröße: Insgesamt wird das südkoreanische Unternehmen wohl 64 Gigabyte internen Speicher verbauen, der Arbeitsspeicher dürfte ein Gigabyte groß sein. Und auch der Einsatz von Android 3.0 Honeycomb wäre wenig überraschend. Bei den restlichen Vermutungen handelt es sich ebenfalls um keine großen Überraschungen: Neben WLAN 802.11-b/g/n- und Bluetooth-3.0-Modulen sollen auch zwei Kameras verbaut sein.

Ob Samsung wirklich ein Super-AMOLED-Display mit einer so hohen Auflösung verbauen wird, wird sich am 13. Februar zeigen. An diesem Tag will das Unternehmen im Vorfeld des Mobile World Congress auf einer Presseveranstaltung sowohl das Galaxy Tab 2 als auch das Galaxy S 2 präsentieren.