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Prey 2 – Preview

Dank einer Vorschau eines US-amerikanischen Game-Magazin sind viele Informationen über den Ego-Shooter Prey 2 von den Human Head Studios ins Netz gelangt. Statt wieder in die Rolle des Indianers Tommy zu schlüpfen, wirst du Killian Samuels spielen, einen Sheriff und Wachmann für Gefangenentransporte. Dies geht auch aus dem ersten Teaser hervor, bei dem er seine Handfeuerwaffe zückt und auf das Alien, das das Flugzeug befällt, schießt.

Prey 2 Artwork

Prey 2 soll eine komplett offene Welt bieten und spielt dabei hauptsächlich auf dem Planeten Exodus. Dem Spieler steht es also frei, wohin er sich bewegt, mit wem er spricht und welcher Aufträge er versucht zu erfüllen. Die Spielwelt soll von Wüstenlandschaften, großen Städten und Höhlensystemen beherrscht werden. Die Gegner sind wohl wieder Aliens, die relativ menschenähnlich daherkommen. Die wichtigste Rolle in Prey 2 wird Geld einnehmen, denn damit kann sich der Spieler mit Rüstung oder Waffen ausstatten. Waffen können vom Spieler überarbeitet oder komplett neu entworfen werden. Dazu lassen Gegner immer wieder neue Gegenstände fallen, die dazu verwendet werden können. Ansonsten wird für neue Fähigkeiten ebenfalls Geld notwendig sein.

Die Entwickler von Human Head Studios haben sich bei Prey 2 von mehreren Spielen inspirieren lassen und wollen die besten Aspekte aus Borderlands, Mirror´s Edge, Mass Effect 2 und auch Killzone 3 übernehmen. Die Verfolgungsjagden und das Flüchten vor Aliens soll z.B. stark an Mirror´s Edge erinnern. Aus Mass Effect wollen die Entwickler den Freiheitsaspekt übernommen haben. Kämpfe sollen sich wie in dem PS3-exklusiven Ego-Shooter Killzone 3 anfühlen, inklusive eines verbesserten Deckungssystems. Es soll aber auch Schleichabschnitte geben, in denen der Spieler die Schatten nutzen und Gegner lautlos ausschalten muss oder kann.

Da die volle Konzentration auf dem Singleplayer-Modus liegt, wird es bei Prey 2 leider keinen Multiplayer-Modus geben. Zur Zeit wird der Ego-Shooter hauptsächlich für die Xbox 360 entwickelt, aber auch Versionen für den PC und die PS3 sind angekündigt. Nach bisher drei Jahren Entwicklung auch mehreren Pausen soll Prey 2 im Jahr 2012 erscheinen.

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The Secret World: Preview zum neuen MMOG

Schon seit den ersten Teaser-Trailern ist bekannt, dass The Secret World einen anderen Weg als die meisten MMOs einschlagen wird. Dies wird direkt beim Setting erkennbar, das Funcom kein weiteres Fantasy-Rollenspiel entwickelt. The Secret World spielt in einer der Welt die unserer realen Welt sehr ähnelt. Es wird drei Fraktionen geben: Illuminaten, Templer und Dragon, ein auf alten asiatischen Legenden basierenden Kult. Verschwörungen und Mythen stehen somit an der Tagesordnung.

The Secret World Screenshot

Nach der Wahl der Fraktion geht es zur Klassenwahl, doch welche Klassen gibt es in The Secret World? Erstmal keine! Es soll zwar für Einsteiger als eine Art Hilfe sogenannte Blaupausen für das Skill-System der Helden geben, doch eine direkte Klassenauswahl entfällt. Es steht den Spielern also frei, ob sie ihren Helden völlig offen und frei entwickeln möchten oder durch die Blaupausen eher klassische Ausrichtungen wie Jäger, Ninja, Krieger oder Mönch erlernen. Umfangreich ist die Auswahl allemal: über 500 verschiedene freiwählbare aktive und passive Skills stehen zur Verfügung, müssen aber erst erarbeitet werden. Ein Level-System gibt es ebenfalls nicht, stattdessen sammelt man Erfahrungspunkte, um die eben genannten Skillpunkte zu erhalten. Erfahrungspunkte werden wir gewöhnlich durch Töten von Monstern, Beenden von Missionen oder durch handwerkliche Berufe erlangt.

The Secret World Screenshot

Um euch lange Wegstrecken zu ersparen, stehen Portale zum Reisen an spannende Orte bereit. Dort angekommen erwarten euch keine Standard-Quests, sondern eine von fünf verschiedenen Missionstypen. Zwei davon wurden auf der diesjährigen GDC vorgestellt. Bei der ersten Variante namens „Combat Mission“ geht es ums Töten von Zombies. Fans von Left 4 Dead werden dies wieder erkennen, denn die auf Gruppenspiel ausgelegte Quest schickt euch in eine Gegend in der die Zombiepopulation eingedämmt werden soll. Stattfinden tut dies nicht etwa in einer Instanz, sondern in der freien Welt, so dass sich jederzeit mehr Spieler anschließen können.

Die Questreihe wird in verschiedene Kapitel (Tiers) unterteilt, an denen man jederzeit wieder einsteigen kann – ähnlich einer Schnellspeicher-Funktion. Die Interaktion mit der Spielwelt wirkt sich während der Mission direkt auf deren Verlauf aus. Nach dem Besiegen von vielen Zombies trifft man zum Schluß auf eine Art Bossgegner, der nur mit einigen Tricks zu besiegen ist.

The Secret World Screenshot

Löst ihr gerne Rätsel oder seid gerne als Detektiv unterwegs, so ist der optionale Missionstyp „Investigation Mission“ wohl das richtige für euch. Mit Hilfe der gesamten Community werden Ingame-Hinweise verfolgt und nach Beendigung der Schnitzeljagt erwarten euch natürlich Preise. Angelehnt ist diese Missionsart an ein Alternate Reality Game, denn die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen deutlich. Wahrscheinlich wird man unterschiedlichste Medien nutzen, um Rätsel und Probleme zu lösen. Zum Beispiel macht die Nutzung einer Suchmaschine Sinn, um die nächsten Hinweise zu finden oder den Aufenhaltsort von relevanten NPC zu erfahren. Doch zu eifrig sollte man nicht googlen, denn mit der Zeit werden natürlich auch Komplettlösungen im Internet erscheinen.

The Secret World Screenshot

Nicht nur PvE-Spieler werden bedient, sondern auch PvP-Fans sollen in The Secret World auf ihre Kosten kommen. So wird es möglich sein, sich den beiden gegnerischen Fraktionen in verschiedenen Szenarien zu stellen. Von Arena-Teams, kleinen Gruppen-Kämpfen (z.B. Capture the Flag) bis hinzu großen Schlachten wird einiges geboten, wobei nicht nur immer zwei sondern alle drei Fraktionen auf den Schlachtfeldern ihr Unwesen treiben.  Im PvP-Bereich trägt jeder eine der Fraktion zugeordnete Rüstung, um Freund und Feind leichter zu unterscheiden.

Bald wird sich zeigen, ob Klassenfreiheit und ausgefallene Missionsarten dem MMO-Genre gut zu Gesicht stehen, denn die Beta-Phase von The Secret World soll laut Entwickler Funcom schon bald starten. Abschließend kann ich euch den neuen Trailer von der GDC 2011 empfehlen:


The Witcher 2: Assassins of Kings – Gameplay-Video

Ein neues Video zum kommenden Rollenspiel „The Witcher 2: Assassins of Kings“ zeigt Szenen aus einer Pre-Beta-Version des Spiels. Zusätzlich wurden auch neue Screenshots veröffentlicht. Die Hauptfigur „Geralt von Riva“ durchkämt detaillierte Land- und Ortschaften mit schönen Beleuchtungseffekten, untermalt von entspannender Musik. Nach ein paar Minuten nimmt das Video Fahrt auf und Geralt befindet sich mitten im Kampf mit zahlreichen Widersachern. Diesen begegnet er wie schon im ersten Teil sowohl mit der Klinge als auch mit Magie.

 

Im weiteren Verlauf des Videos werden noch Ausschnitte der sogenannten Mini-Games gezeigt. Diese eignen sich hervorragend, um im Spiel ein paar Münzen hinzu zuverdienen. Wie schon im ersten Teil kann man ein Würfelspiel durchführen, sowie Armdrücken oder einfach nur einen altbewährten Faustkaumpf austragen. The Witcher 2: Assassins of Kings wird voraussichtlich am 17. Mai 2011 exklusiv für PC veröffentlicht.


Battlefield 3 – Preview

Battlefield 3 endlich in der Vorschau: Nach langer Wartezeit gewährt Electronic Arts endlich Einblick in den neuen Teil der berühmten Multiplayer-Shooter-Serie. Nicht nur Online-Spieler können sich auf Battlefield 3 freuen – das zeigte sich recht schnell bei einer Präsentation in Stockholm. Denn gleich zu Beginn gab es einen 15 Minuten langen Einblick in die Singleplayer-Kampagne zu begutachten. Die Entwickler von Battlefield 3 verstehen diese Kampagne als eine verlängertes Tutorial, denn wärhend der Zeit als alleiniger Spieler lernt man die verschiedenen Waffen und deren Handhabung sehr gut kennen. Das dabei der so beliebte Multiplayer-Modus nicht zu kurz kommt, liegt daran, dass das derzeitige Battlefield-Entwicklerteam viermal so groß ist wie noch beim Vorgänger. Battlefield 3

Auch über die Story der Singleplayer-Kampagne gibt es schon Informationen: Als Mitglied einer Marine-Corps-Einheit ist man im Jahre 2014 in Irak unterwegs, wo man auf den extremistischen Gegner namens PLR trifft. Beginnen tut das Spiel, als man mit einer Einheit im Feierabendverkehr durch das Stadtzentrum von Slaimaniyya fährt, während im Hintergrund Johnny Cash „God’s Gonna Cut You Down“ aus den Boxen ertönt. Doch schon bald ist an einer Straßensperre die Fahrt zu Ende und die Gruppe muss zu Fuß weiter. Zwischendrin bricht der Kontakt zu einem befreundeten Squad ab, man soll Hinweisen auf ein Waffenlager nachgehen und nebenbei eine Einheit in Sicherheit bringen. Plötzlich pfeifen einen Kugeln um die Ohren – die Einheit ist in einen Hinterhalt geraten! Man wird von den Füßen geholt, weil direkt neben einem eine Rakete einschlägt. Was beim Umfallen direkt auffällt: Der Spieler hat endlich einen sichtbaren Körper und nicht nur eine schwebende Waffe. Ein neues Feature, welches auch im Multiplayer-Modus zur Verfügung stehen soll, bekommt man ebenfalls schon zu Beginn zu Gesicht: Man kann verletzte Squad-Mitglieder einfach am Kragen aus der Schusslinie ziehen.

Ebenfalls sehr auffällig ist die überarbeitet Trefferwirkung, die nun viel realistischer ausfällt. Ein kurzer, gezielter Schuss aus dem Sturmgewehr reicht, um einen Gegner zu beseitigen. Von vielen Gamern aus der Community gewünscht, ist es auch wieder möglich sich hinzulegen und so unbemerkt vorwärts zu robben. Doch dem allen noch nicht genug, gelangt die Präsentation zu ihrem Höhepunkt: Ein gegenüberliegendes Hotel wird per Rakenwerfer beschoße, worauf hin nicht nur ein gewaltiges Loch entsteht, sondern auch der Schriftzug des Hotels zu Boden stürzt. Und plötzlich sorgt ein Erdbeben für ein umstürzendes Hochhaus – was ebenfalls an Realismus kaum zu toppen ist.

Battlefield 3

Beeindruckend ist wärhend der gesamten Präsentation vor allem die Intensität der Kämpfe und die spektakuläre Frostbite-2-Engine, die fantastische Beleuchtung und Lichteffekte ermöglicht. Dafür zuständig sind neue Techniken wie Deferred Rendering und Realtime Radiosity Lightnicht, einfach gesagt: Battlefield 3 sieht einfach grandios aus. Realistisch beleuchtete Innenräume und Nachtszenen stellen, dank in Echtzeit berechneter Partikel, auch kein Problem dar. Beeindruckendes Detail: Wenn zum Beispiel zwei Raketen hintereinander fliegen, strahlt das Triebwerkfeuer der nachfolgenden Rakete die Rauchschwaden der ersten Rakete an.

Die in Bad Company 2 möglichen Zerstörungungen sind schon toll inszeniert, doch setzt Battlefield 3 noch einen drauf. Während in BC2 ein Haus in maximal 20 bis 25 Trümmerteile zerfallen konnte, sind es in Battlefield 3 deutlich mehr. Das Hochhaus in der Präsentation etwa besteht aus 400 Einzelteilen, dazu kommen noch viele kleinere Teile, die dem ganzen mehr Realismus verleihen. Kleine Häuser kann man selbst zum Einstürzen bringen, für Hochhäuser braucht es aber Naturgewalten. Auch bei den Animationen hat DICE kräftig zugelegt und sich dabei an EAs FIFA-Reihe bedient. Fünf Jahre lang haben 20 Programmierer allein am Animationssystem gearbeitet und das sieht man auch. Tatsächlich sehen die Bewegungen der Figuren extrem realistisch aus, gerade bei Richtungswechseln.

Battlefield 3

Abschließend noch ein paar Worte zum Sound – bisher auch immer ein Vorzeitprodukt der Serie.  Audio Director Stefan Strandberg meint: „Wir bilden keine Waffen, sondern einen Krieg nach“ und zeigt, welchen Aufwand das Team bei der Vertonung betreibt. Dazu gibt es eine spezielle Sound-Engine, die dynamisch bestimmt, welche Töne vom Spieler zu hören sind. So werden etwa Schrittgeräusche ausgeblendet, wenn in der Nähe eine Granate hochgeht. Die Explosion wird dagegen mit voller Bandbreite wiedergegeben, was für einen wuchtigen, kristallklaren Klang sorgt. Die gezeigten Beispiele stehen in Ihrer Brillanz der Optik in nichts nach – es klingt einfach alles fantastisch.

Zum Multiplayer-Modus haben die Entwickler noch nicht soviel verraten. Die maximale Spielerzahl auf der Konsole soll 24 und auf dem PC 64 betragen – begründet durch die unterschiedliche Bandbreite der Systeme, denn Kosolen haben weitaus mehr Einschränkungen als PCs. Als Multiplayer-Schauplätze wurden neben dem Irak noch Teheran, Paris und New York bestätigt; ob diese auch in der Kampagne vorkommen, steht bisher nocht nicht fest. Laut mehrerer Quellen soll Battlefield 3 schon im Herbst 2011 erscheinen.

Zum Abschluß gibt es einen neuen Gameplay-Trailer zu bestaunen: