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Verpixelung von Street View verläuft ins Leere

Auf Grund von Widersprüchen der Besitzer muss Google Gebäude verpixeln – soweit nichts neues. Doch nun wird dies durch zwei weitere Dienste von Google untergraben – und zwar durch Panoramio und Picasa. Diese Dienste sind ebenso wie Street View in Google Maps und Google Earth integriert. Damit kann jeder eigene Aufnahmen im Internet speichern und mit Google-Karten verknüpfen. Viele Hobbyfotografen nutzen diese Möglichkeit seit Jahren und stellen der Internetgemeinde so Bilder etwa von lokalen Sehenswürdigkeiten zur Verfügung oder eben auch von einfachen Wohnhäusern.

Daraus ergibt sich schnell eine absurde Situation: Ein Haus welches von den Aufnahmen der Street-View-Kameras aufgenommen und entsprechend verpixelt wurden, können allerdings über das Panoramio-Icon mit nur einem Klick wieder sichtbar gemacht werden. Das Problem hierbei nun: Die Fotos stammen nicht von Google selbst, sondern von Nutzern, die sie eigenständig hochgeladen haben. In einigen Fällen ist auf dem Foto exakt das Haus zu sehen, das seine Bewohner zuvor verpixeln ließen. Da Google auch in Street View die Dienste Panoramio und Picasa einbindet, lassen sich die Bilder genau zuordnen. Die hochgeladenen Fotos unterwandern damit die Street-View-Verpixelung. Bewohner oder Besitzer der betroffenen Häuser dürften damit kaum zufrieden sein – die beauftragte Verpixelung lief ins Leere.

Bleibt also abzuwarten, wie Google mit diesem selbst geschaffenem Problem umgehen wird.

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